Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Heimspiel-Jahresauftakt gegen den TBV Lemgo Lippe

Nach dem nicht ganz geglückten Auftakt in die Rest-Rückrunde bei den Füchsen Berlin hatten die Gallier nicht viel Zeit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, warum nicht alles so gelaufen ist, wie sie es geplant hatten. Bereits am Donnerstag taucht nämlich der TBV Lemgo Lippe in der Balinger SparkassenArena auf und will versuchen zwei Punkte nach Ostwestfalen zu entführen. Das erste Heimspiel im neuen Jahr beginnt um 19 Uhr und steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Marcus Hurst und Mirko Krag (Oberursel / Frankfurt).

Sechs Wochen ist es bereits her, dass die Gallier in der Balinger SparkassenArena in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga um Punkte gekämpft haben. Jetzt fiebern die Jungs von Trainer Jens Bürkle dem Jahresauftakt in ihrem Wohnzimmer regelrecht entgegen und freuen sich auf das Wiedersehen mit den Fans. Die Niederlage vom Wochenende bei den Füchsen Berlin ist Geschichte und seit Montag gilt der Focus dem Spiel gegen den TBV Lemgo Lippe.

Die Lemgoer konnten zum Restart des Ligabetriebs ihr Heimspiel gegen den TVB Stuttgart klar gewinnen und sind auf Grund der zeitgleichen Niederlage der Gallier in der Tabelle an diesen vorbeigezogen. Mit 16 Punkten haben die Ostwestfalen einen Zähler mehr auf dem Konto als die Schwaben und können dem Spiel gegen die Gallier ziemlich gelassen entgegen schauen. Mit einem Sieg in Balingen könnten sie, nach Stuttgart, einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz halten. Im Falle einer Niederlage haben sie aber immer noch ein ausreichendes Polster auf die Abstiegsplätze und dazu in der kommenden Woche im Lokalderby zu Hause gegen Minden, bereits die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte einzufahren.

Der TBV Lemgo Lippe hat in der EM-Pause personell nochmals nachgelegt. Für den am Kreuzband verletzten Abwehrchef Fabian van Olphen, haben die Verantwortlichen den 39-jährigen lettischen Nationalspieler Evars Klešniks verpflichtet. Wie es scheint, ein echter Glücksgriff. Mit der Hereinnahme von Klešniks hat der TBV das Spiel gegen Stuttgart gedreht. Der frühere Wetzlarer Abwehrstratege gab nicht nur der Lemgoer Defensive die notwendige Stabilität. Er setzte auch im Angriff wichtige Akzente und hatte zusammen mit dem Ex-HBW’ler Peter Johannesson maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Auftakt in die Rest-Rückrunde.

Nach dem letzten Heimsieg gegen den SC DHfK Leipzig hat man im Fan-Lager der Gallier bereits viele Stimmen gehört, die vom sicheren Klassenerhalt geschwärmt haben. Es gab tatsächlich Zeiten, da haben in der ersten Liga die 15 Punkte, die der HBW derzeit auf dem Konto hat, zum Klassenerhalt gereicht. Das wird dieses Jahr mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht so sein und deshalb haben Trainer Jens Bürkle und Geschäftsführer Wolfgang Strobel schon immer davor gewarnt, den Deckel vorzeitig auf die Saison zu machen. Sicher war die Niederlage in Berlin für die Schwaben kein Beinbruch und niemand hat ernsthaft an einen Sieg geglaubt, aber die anderen Ergebnisse, auch an den Spieltagen zuvor, haben insgesamt dafür gesorgt, dass der vermeintlich sichere Vorsprung der Gallier aktuell nur noch drei Punkte beträgt.

Man darf am Donnerstagabend zum Heimspiel-Auftakt ins neue Jahr also durchaus ein umkämpftes Spiel erwarten, in dem der HBW-Coach und auch die Balinger Mannschaft darauf bauen, dass eine lautstarke „Hölle-Süd“ am Ende den Vorteil für den nächsten Heimerfolg der Gallier bringt.

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