Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Nach zehn Siegen in Folge reisen die Gallier mit Rückenwind nach Hüttenberg

Nach dem überzeugenden Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Altmeister TV Großwallstadt – es war für die Gallier der zehnte Sieg in Folge – haben HBW-Coach Matthias „Matti" Flohr und seine Jungs am kommenden Samstagabend ein ganz dickes Brett zu bohren. Der TV Hüttenberg wird den Schwaben alles abverlangen. Spielbeginn im Sportzentrum in Hüttenberg ist um 19:30 Uhr. Die Leitung der Partie übernehmen die beiden Unparteiischen Julian Fedtke und Nils Wienrich (Berlin) aus dem DHB-Bundesligakader.

Demonstration der Stärke gegen Großwallstadt

Der HBW Balingen-Weilstetten ist weiterhin auf Kurs. Mit dem 38:30-Heimerfolg über den TV Großwallstadt untermauerten die Gallier ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen der 2. Handball-Bundesliga und fuhren gleichzeitig den zehnten Sieg in Folge ein. Besonders der erste Durchgang war eine Demonstration der Stärke: Balingen-Weilstetten agierte mit aggressiver Abwehrarbeit, zwang den Altmeister vom Untermain immer wieder zu Ballverlusten und verwandelte diese konsequent in einfache Treffer. Zur Halbzeit stand es bereits 18:10.

Flohr mahnt trotz souveränem Erfolg zur Konsequenz

Cheftrainer Matti Flohr sah in der ersten Hälfte den entscheidenden Faktor für den Sieg. Nach dem Seitenwechsel ließ die Konsequenz seines Teams allerdings etwas nach – eine Möglichkeit, den Vorsprung noch weiter auszubauen, blieb damit ungenutzt, was der HBW-Coach in der abschließenden Pressekonferenz auch ganz deutlich ansprach. Gleichzeitig zollte er dem Gegner großen Respekt, da der TVG in der zweiten Hälfte deutlich zulegte und mit einigen sehenswerten Aktionen aufwartete. Unterm Strich blieb es für den HBW-Coach aber ein souveräner Erfolg, auf dem sich weiter aufbauen lässt.

Auswärtsprüfung beim heimstarken TV Hüttenberg

Ein Schlüssel zum zehnten Sieg in Folge war vor allem die aggressive Abwehrarbeit und das konsequente Tempospiel nach vorne. Diese konsequente Umsetzung des Matchplans braucht es auch am kommenden Samstag bei einem Gegner, der es in sich hat. Der TV Hüttenberg zählt in eigener Halle zu den unbequemsten Teams der Liga, während es auswärts bislang nicht so richtig rund gelaufen ist. Am vergangenen Spieltag konnten die Mittelhessen beim Dessau-Roßlauer HV mit einem 31:28-Erfolg allerdings ein Ausrufezeichen setzen. TVH-Coach Stefan Kneer führte den Erfolg auf die Geschlossenheit seiner Mannschaft zurück: Über eine stabile Abwehr, viel Kampfgeist und Emotionen habe sein Team das Spiel auf die eigene Seite gezogen.

Fokus auf die offensive 3:2:1-Abwehr der Mittelhessen

Die Gallier müssen sich also darauf einstellen, dass sie vom TVH mit gestärktem Selbstvertrauen empfangen werden. Die unbequeme 3:2:1-Abwehr, die äußerst offensiv und aggressiv zu Werke geht und den Mittelhessen in der Liga eine Sonderstellung verschafft, wird dem Balinger Angriff alles abverlangen. Für die Gallier gelte es daher, die Räume konsequent zu nutzen, zu guten Wurfchancen zu kommen und die gegnerischen Konzepte in den Griff zu bekommen, so Flohr mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel. Als besonders gefährliche Akteure auf Hüttenberger Seite nennt der 44-Jährige David Kuntscher, Paul Kompenhans, Hendrik Schreiber sowie die Ohl-Brüder.

Mit einem Sieg in Hüttenberg könnte der HBW Balingen-Weilstetten ein weiteres wichtiges Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen setzen.

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