Vorbericht des HBW-Pressedienstes
DIE GALLIER WOLLEN GEGEN DEN ALTMEISTER DEN ZEHNTEN SIEG IN FOLGE

Foto: ©Alexander Loock
Nach dem überzeugenden Auftritt beim Altmeister TUSEM Essen treffen die Gallier am kommenden Spieltag direkt auf den nächsten Traditionsverein. Mit dem TV Großwallstadt empfängt der HBW Balingen-Weilstetten erneut eine Mannschaft, die man keinesfalls anhand ihres aktuellen Tabellenplatzes unterschätzen darf. Spielbeginn in der Balinger MEY GENERALBAU ARENA ist bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr. Geleitet wird die Partie von den beiden Unparteiischen Marvin Cesnik und Jonas Konrad (Gummersbach) aus dem DHB-Elitekader.
Souveräner Auftritt beim TUSEM Essen
Das Spiel in der Essener Sporthalle „Am Hallo“ war für die Balinger eine besondere Herausforderung. Zum einen hatte Essen am Spieltag zuvor dem Tabellenführer Bietigheim einen Punkt abgeknöpft und trat mit entsprechend großem Selbstvertrauen an; zum anderen musste der HBW kurzfristig auf zwei Leistungsträger verzichten. Top-Torschütze Sascha Pfattheicher und Spielmacher Elias Huber fielen aufgrund eines Magen-Darm-Virus kurzfristig aus. Vom Anpfiff weg entwickelte sich die Partie genau wie erwartet. Die Gallier, als Favorit angereist, legten in den ersten dreißig Minuten meist ein bis zwei Treffer vor, doch die Hausherren hielten massiv dagegen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten sich Mannschaftskapitän Tobias Heinzelmann und Co. etwas Luft verschaffen und sich auf 17:12 absetzen.
Im zweiten Durchgang leistete sich der Altmeister vor rund 2.300 Zuschauern ein paar Fehler zu viel, die vom HBW eiskalt ausgenutzt wurden. Beim Stand von 30:23 für die Gallier war zehn Minuten vor Spielende die Vorentscheidung gefallen. Am Ende stand ein deutlicher 34:25-Auswärtssieg zu Buche, der auch in dieser Höhe verdient war.
Den Gegner trotz Tabellenplatz nicht unterschätzen
Nach diesem Erfolg in Essen gilt die volle Konzentration nun der anstehenden Aufgabe in eigener Halle. Auch wenn die Gäste vom Untermain aktuell eher in der unteren Tabellenregion zu finden sind, warnt HBW-Coach Matthias „Matti“ Flohr eindringlich davor, den TV Großwallstadt nur anhand der Punkte zu bewerten. Die Mainfranken verfügen über einen Kader, der an guten Tagen jeden Gegner in Bedrängnis bringen kann. Vor allem ihre Unberechenbarkeit macht sie zu einem gefährlichen Kontrahenten.
Der TVG zeichnet sich durch eine sehr bewegliche Offensive aus, die immer wieder die direkten Duelle sucht und von fast allen Positionen Torgefahr ausstrahlt. Diese Flexibilität im Angriff ist das Prunkstück der Mannschaft, die zuletzt mit einem Heimsieg gegen Hagen ordentlich Selbstvertrauen tanken konnte. Dennoch offenbart der Altmeister in dieser Spielzeit immer wieder Leistungsschwankungen und zeigt sich defensiv besonders bei schnellen Gegenstößen verwundbar.
Defensive Stabilität als Schlüssel zum Erfolg
Für die Gallier wird es daher entscheidend sein, die gewohnte defensive Stabilität aufs Parkett zu bringen. Wenn es gelingt, den Spielfluss der Gäste frühzeitig zu unterbinden und aus einer kompakten Abwehr heraus das eigene Tempospiel aufzuziehen, stehen die Chancen gut, die weiße Weste zu wahren. Disziplin und das Vertrauen in die eigenen Abläufe sind der Schlüssel, um auch diese Hürde erfolgreich zu nehmen. Essen war der neunte Sieg im neunten Spiel – und diesem soll am Freitagabend gegen den TV Großwallstadt der zehnte folgen.













