Vorbericht von Joachim Hausmann

Jung-Gallier mit breiter Brust ins Derby gegen Pfullingen

Es ist vollbracht! Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II hat beim starken Aufsteiger in Erlangen-Bruck wichtige Punkte eingefahren. Nun möchten die Schützlinge von Trainer Micha Thiemann unbedingt nachlegen, doch der kommende Gegner hat es in sich: Gegen den VfL Pfullingen gab es in der jüngsten Vergangenheit wenig zu ernten. Die Jung-Gallier brauchen also eine starke Leistung und die volle Unterstützung der Fans. (Sonntag, 17 Uhr, MEY GENERALBAU ARENA, Balingen)

Starker Gegner mit Qualität in allen Mannschaftsteilen

„Ich glaube, es wird ein heißes Spiel, ein heißer Fight“, ist sich Thiemann sicher und sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter. Verfügt der Lokalrivale doch über einen starken und ausgeglichenen Kader, der zur neuen Runde noch einmal verstärkt wurde. „Sie haben mit Niklas Roth den wahrscheinlich besten Rückraumlinken der Liga, er ist seit Jahren Top-Torschütze – mit unglaublicher körperlicher Präsenz.“

Dazu steht im Kader eine große Anzahl junger, aufstrebender Spieler wie Fynn Hofele, der auch schon in Göppingen Erstligaluft geschnuppert hat. Auch der junge Kreisläufer Sascha Brodbeck gehört zum HBL-Kader von Göppingen. Zudem verfügen die Echazkrokodile mit Paul Prinz, Lukas List und Silas Wagner über weitere Hochkaräter am Kreis. „Mit Johnny Beck haben sie einen Beidhänder aus Würzburg dazubekommen, und auch im Tor haben sie nachgelegt mit Felix Maar, der zusammen mit Schliphak ein herausragendes Gespann bildet“, weiß Thiemann um die Schwere der Aufgabe. „Sie spielen einen speziellen Stil, vorne wie hinten – darauf müssen wir uns einstellen. Wir brauchen eine unfassbar bewegliche Abwehr mit viel Power. Wir werden viele Zweikämpfe zu führen haben, vorne wie hinten.“

Trotz Blessuren mit Selbstvertrauen

Aus dem Spiel in Erlangen hat der HBW II einige Blessuren davongetragen, „vor allem die Verletzung von Sem trifft uns arg“. Deshalb wird auch diesmal der Kader wohl nicht viel größer sein können. „Wir holen das Beste heraus. Wer auswärts mit 10 gewinnen kann, ist auch in der Lage, zuhause Pfullingen Paroli zu bieten.“

Es gilt, die Kräfte zu bündeln – mit dem guten Gefühl in der Hinterhand, dass Dinge manchmal möglich sind, mit denen man vorher gar nicht rechnet. „Wir haben ihnen aber auch in der Hinrunde richtig Paroli geboten, waren bis zur letzten Sekunde am Punktgewinn dran. In der Mannschaft schlummert ganz viel, das wollen wir jetzt rausholen.“

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