Vertragsverlängerungen bei den Jung-Galliern

Wichtige Weichenstellung für die Zukunft der Jung-Gallier

Beim Handball-Drittligisten HBW Balingen-Weilstetten II geht es Schlag auf Schlag: Der Kader für die kommende Spielzeit nimmt mehr und mehr Konturen an. Nach den Außen können die Verantwortlichen weitere wichtige Personalentscheidungen vermelden: Mit Rückraumspieler Louis Mann bleibt der dienstälteste Spieler den Jung-Galliern auch in der nächsten Saison erhalten. Auch Spielmacher Daniel Flad hat seinen Vertrag ebenso verlängert wie Kreisläufer Denis Milosavljevic.

Der Sportliche Leiter Adrian Fuladdjusch unterstreicht die Bedeutung der Spieler: „Mit Louis, Daniel und Denis verlängert ein zentraler Stamm des Teams. Sie bilden die Basis dafür, unsere Qualität in der neuen Saison weiter zu sichern und auszubauen.“

Louis Mann: Der erfahrene „Aggressive Leader“

So sieht das auch der Cheftrainer: „Louis ist mittlerweile unser erfahrenster Spieler, ein echter Aggressive Leader im Team und absoluter Mentalitätsspieler“, beschreibt Micha Thiemann die Qualitäten des 1,92 Meter großen Rückraumspielers. „Es gibt keinen Wettkampf, in den nicht eine gewisse Würze reinkommt, wenn Louis beteiligt ist. Nicht nur im Spiel – da sieht jeder, wie er brennt und Gas gibt –, sondern auch im Training. Alles an ihm ist Power und Schnellkraft, deswegen ist er für die gegnerischen Reihen unheimlich schwer zu halten.“

Zudem ist er sehr mannschaftsdienlich, hilft teilweise am Kreis mit aus oder rückt auf Rückraum Rechts. Thiemann erinnert sich sogar noch daran, wie er vor zwei bis drei Jahren teilweise auf Linksaußen gespielt hat: „Vielleicht ein bisschen vergleichbar mit Sascha Ilitsch zu früheren Zeiten.“ Louis verfügt über viel Abwehrqualität und ist vorne flexibel einsetzbar. Für Mann selbst gab es keinen Zweifel an der Vertragsverlängerung: „Als ältester und dienstältester Spieler im Team übernehme ich mittlerweile mehr Verantwortung – eine Rolle, die mir viel Spaß bereitet. Ich verbringe gerne Zeit mit der Mannschaft, nicht nur auf dem Feld. Vom Verein bekomme ich viel Vertrauen und die Möglichkeit, aktiv zum Zusammenhalt beizutragen. Jede neue Saison mit dem HBW II ist ein kleines Abenteuer, und ich freue mich darauf, weiterhin das Trikot zu tragen und für jeden Punkt zu fighten.“

Daniel Flad: Mentalität und Spielwitz auf der Zentrale

Für Trainer Micha Thiemann ist auch Daniel Flad ein absoluter Mentalitätsspieler: „Einer, der unheimlich viel investiert, auch abseits vom Platz. Er ist immer der Erste, der in der Halle ist, und meistens auch der Letzte, der geht.“ Der so gelobte Flad freut sich auf eine weitere Spielzeit im HBW-Dress: „Wir haben ein super Umfeld beim HBW, im Verein herrschen Top-Bedingungen, um sich als junger Spieler optimal weiterentwickeln zu können.“ Für Daniel war ausschlaggebend, „dass auf den zentralen Positionen der Großteil der Truppe zusammenbleibt.“

Er sieht für die Mannschaft wie auch für jeden Einzelnen noch großes Entwicklungspotenzial. So fiel ihm die Entscheidung nicht schwer: „Es macht mir ganz arg viel Spaß, Leistungssport in einer Mannschaft zu betreiben, wo alle gleich ticken und jeder dieselben Träume hat und dieselben Ziele verfolgt. Und da möchte ich auch nächste Saison ein Teil davon sein.“ Inzwischen ist er für seinen Trainer einer der erfahrensten und verlässlichsten Spieler: „Er bringt vorne eine gute Durchschlagskraft rein, hat eine gute Spielübersicht und sich auch in der Abwehr deutlich verbessert; er ist ein aggressiver Halbverteidiger.“ Seit dieser Saison bildet er mit David Selinka die zentrale Schaltstelle des HBW-Spiels: „Sie liefern sich einen guten Konkurrenzkampf auf Augenhöhe. Daniels Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende.“

Denis Milosavljevic: Fels in der Brandung

„Denis hat sich zu einem unglaublich soliden Abwehrspieler im Innenblock gemausert. Auf der Position 3 hat er mit die meisten Zweikämpfe zu führen und steht dort meistens gegen die besten Zweikämpfer der Liga“, so Thiemann. Trotz seiner Körpergröße ist er in der Abwehr sehr beweglich und beweist ein gutes Timing bei den Würfen.

Die laufende Spielzeit ist für ihn nicht einfach, da er nach der Verletzung seines Gespannpartners am Kreis oftmals alleine auf weiter Flur steht. Zudem warfen ihn Verletzungen mehrfach zurück. Coach Thiemann ist jedoch zuversichtlich: „Er muss wieder richtig fit werden. Er war durch Verletzungen und Krankheiten oft außer Gefecht. Ich hoffe, dass er bald seine körperliche Stabilität wiederfindet, dann kommt der Rest automatisch. Er bringt alles mit, um ein richtig guter Kreisläufer in der 3. Liga zu sein.“ Dort steht er Woche für Woche seinen Mann. Das sieht auch der Jurastudent so, der einst aus Nieder-Olm zum HBW gekommen war: „Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und der Mannschaft mit konstanten Leistungen helfen. Die Gegebenheiten bieten dafür optimale Voraussetzungen.“ Sein Trainer traut ihm das zu, betont aber: „Es steht und fällt alles damit, dass er wieder richtig fit wird.“

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