Staffeleinteilung der 3. Liga Süd

Reizvolle Aufgaben für die Jung-Gallier

Die Planungen des HBW Balingen-Weilstetten II für die kommende Saison können konkretisiert werden, der Staffeltag der 3. Ligen hat erste Weichen für den Saisonbeginn gestellt. Der HBW II ist nach wie vor der Südgruppe zugeteilt, Auftakt ist am Wochenende 3./4. Oktober.

„Auf den ersten Blick sehr reizvoll“, urteilt Guido Singer, der Sportliche Leiter des HBW II. Coronabedingt wurden alle Ligen aufgestockt, da es keine Absteiger gegeben hatte. So wartet in der neuen 18er-Liga ein Mammutprogramm auf die Teams, einen Ausblick dazu gab Andreas Tiemann, Spielleitende Stelle 3. Liga Männer: „Um die notwendigen 34 Spieltage abwickeln zu können, sind auch zwei Freitag-/Sonntag-Doppelspieltage eingeplant. Hier haben wir sowohl das Hin- als auch das Rückspiel für den Freitag vorgesehen, so dass die Belastung gleich verteilt ist.“

In der neuen 3. Liga Süd spielen diese 18 Mannschaften: HaSpo Bayreuth, HBW Balingen-Weilstetten II, HC Erlangen II, HC Oppenweiler/Backnang, HG Oftersheim/Schwetzingen, HSG Konstanz II, Rhein-Neckar Löwen II, SG Leutershausen, SG Pforzheim/Eutingen, SV Salamander Kornwestheim, TGS Pforzheim, TSB Heilbronn-Horkheim, TSV 1899 Blaustein, TV Germania Großsachsen, TV Plochingen, TV Willstätt, VfL Günzburg, VfL Pfullingen.

Damit fallen die fast schon traditionellen Reisen in die Pfalz weg, da Haßloch oder Hochdorf in die Staffel Mitte versetzt wurden. Andererseits wächst der bayerische Block auf drei Mannschaften. „17 Gegner, davon gleich 6 neue im Vergleich zur letzten Saison – das verspricht, hochinteressant zu werden“, ist Singer überzeugt. Und auch die 4 Aufsteiger, „die sicher mit großer Euphorie in die Drittligasaison gehen werden“, dürften der Runde zusätzlich Würze verleihen.

Für Trainer André Doster entsteht natürlich ein deutlicher Mehraufwand, gilt es doch, einige unbekannte Gegner zu analysieren und Daten zu deren Spiel zu sammeln, um sein Team Woche für Woche optimal auf den jeweiligen Kontrahenten einstellen zu können. Doch davon unabhängig bleibt das Ziel, „als Nachwuchsteam möglichst früh den Klassenerhalt zu schaffen.“, gehen doch die Jung-Gallier erneut deutlich verjüngt in die anstehende Spielzeit.