Personalentscheidung bei den Galliern
Torhütertalent Magnus Bierfreund verlängert beim HBW

Magnus "Bierchen" Bierfreund wird bei den Jung Galliern auch kommende Saison zwischen den Pfosten stehen und will mit konstant guten Leistungen den Weg in die Bundesliga suchen
Foto: © Thomas Schips
Erst vor wenigen Tagen konnten die Verantwortlichen beim HBW Balingen-Weilstetten die Neuverpflichtung von Florian Bernhard für das Balinger Nachwuchsteam verkünden. Heute folgt bereits die nächste sehr erfreuliche Personalentscheidung. Trotz Begehrlichkeiten von anderen ambitionierten Vereinen hat Torhüter Magnus Bierfreund den Jung-Galliern für ein weiteres Jahr zugesagt. Während damit beim Balinger Nachwuchs die Torhüterposition geklärt ist, wird es in der Bundesligamannschaft erneut eine Veränderung geben.
Erfahrung aus Bundesliga und Champions Leagu
Mit gerade einmal 22 Jahren hat der hochtalentierte Magnus Bierfreund bereits jede Menge Erfahrung gesammelt. Als er zur Saison 2024/25 von der Kieler Förde zum HBW wechselte, hatte er zwischen den Pfosten für den großen THW Kiel nicht nur erste Erfahrungen in der stärksten Liga der Welt gesammelt. Er stand für den deutschen Rekordmeister auch in der Champions League auf der Platte.
„Wir freuen uns ungemein, dass sich Magnus entschieden hat, eine weitere Saison beim HBW zu bleiben. Er hat sich im Nachwuchskader unter unserem Torwarttrainer Nikola Marinovic zu einem absoluten Leistungsträger und Führungsspieler entwickelt“, freute sich HBW-Geschäftsführer Axel Kromer nach der fixierten Vertragsverlängerung darüber, dass „Bierchen“ auch in der kommenden Saison ein wichtiger Sicherheitsfaktor für die Bundesligamannschaft bleibt.
Lob von Trainern und Geschäftsführung
Auch sein Trainer Micha Thiemann ist von der Entwicklung von Magnus Bierfreund hoch erfreut. „Magnus hat sich bei uns zu einem absoluten Top-Torhüter der 3. Liga entwickelt. Er ist bei uns mittlerweile eine stabile Nummer Eins“, meinte Thiemann und ergänzte, dass „Bierchen“ perspektivisch auch bereit sei für mehr. Bei seinen Einsätzen in der Bundesligamannschaft habe er das bereits mehrfach unter Beweis gestellt. „Was Wurfbilder und Athletik anbelangt, arbeitet Magnus unheimlich akribisch. Er beschäftigt sich sehr intensiv mit dem jeweiligen Gegner“, verteilte der Cheftrainer des Balinger Nachwuchskaders viel Lob an seinen Torhüter.
Ambitionen Richtung Bundesliga
„Ich freue mich darüber, auch im kommenden Jahr hier in Balingen weiterhin meine Leistung zeigen zu können. Ich möchte mich in der kommenden Saison in der 3. Liga weiterentwickeln und mich perspektivisch weiterhin für die Bundesligamannschaft empfehlen“, hat der 22-Jährige eine klare Vorstellung von seiner Zukunft. Außerdem fühle er sich in Balingen mittlerweile wie zu Hause. „Ich habe mega viele nette Leute kennengelernt, und auch das Vertrauen des Vereins und der Trainer gibt mir ein gutes Gefühl“, erklärte Bierfreund, dass auch das Umfeld einer der Gründe sei, weshalb er in Balingen nochmals verlängert habe.
„Ich freue mich, dass Magnus sich selbst beim HBW die Chance gibt, an den Zweitligakader heranzuarbeiten“, meinte Trainer Matthias „Matti“ Flohr, dass Bierfreund mit seinem Willen und seiner Leistung bereits jetzt mächtig Druck auf das Torhüter-Duo der Bundesligamannschaft mache. Er sei unheimlich froh, dass er mit Magnus jemanden in der Hinterhand habe, auf den er jederzeit zurückgreifen könne.
Planungssicherheit auf der Torhüterposition
Schade hingegen findet der Balinger Chefcoach, dass auf der anderen Seite Benedek Nagy dem Verein mitgeteilt hat, dass er den am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Damit seien für den aktuellen Kader aber alle Personalentscheidungen geklärt. „Damit haben wir jetzt alle den Kopf frei, was diese Zukunftsentscheidungen anbelangt, und können den vollen Fokus auf die beginnende Rückrunde richten“, freute sich Flohr auf den Rückrundenstart am kommenden Samstag.
„Wir haben großes Verständnis dafür, dass sich ‚Bene‘ dazu entschieden hat, zu einem Verein zu wechseln, bei dem er wahrscheinlich sehr viele Spielanteile bekommen wird“, meinte Geschäftsführer Kromer, dass der Verein nun genug Zeit habe, sich auf dem Torhütermarkt nach einem Nachfolger umzuschauen.












