Jugendzertifikat 2026

Gallier werden zum 19. Mal in Folge ausgezeichnet

Am heutigen Mittwoch hat die Handball-Bundesliga die Entscheidung verkündet, welche Clubs in diesem Jahr die Bedingungen für das Jugendzertifikat 2026 ausgezeichnet werden. Die Gallier erhalten das HBL-Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ herausragende Nachwuchsarbeit im deutschen Profihandball bereits zum 19. Mal in Folge. 

Neben dem HBW erhalten das Jugendzertifikat 15 Erstligisten sowie drei weitere Zweitligisten, die die anspruchsvollen Kriterien der Nachwuchszertifizierung, die seit 2007 kontinuierlich weiterentwickelt werden. Diese Clubs erhalten damit, zum Teil zum wiederholten Male, das HBL-Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ herausragende Nachwuchsarbeit im deutschen Profihandball.

In der DAIKIN HBL sind dies der Bergische HC, FRISCH AUF! Göppingen, Füchse Berlin, Handball Sport Verein Hamburg, HC Erlangen, MT Melsungen, Rhein-Neckar Löwen, SC DHfK Leipzig, SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo Lippe, THW Kiel, TSV Hannover-Burgdorf, TVB Stuttgart und der VfL Gummersbach. In der 2. HBL erfüllen der 1. VfL Potsdam, der HBW Balingen-Weilstetten, der TSV Bayer Dormagen sowie TuSEM Essen alle Anforderungen.

Das Jugendzertifikat wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und 2008 erstmals vergeben. Ziel ist es, die qualitative und kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Proficlubs langfristig sicherzustellen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der HBL GmbH und den Proficlubs werden bestmögliche Rahmenbedingungen für deutsche Nachwuchsspieler geschaffen. Junge Handballer sollen sich so zu Leistungsträgern und Spitzenspielern in den beiden Bundesligen sowie perspektivisch zu Nationalspielern entwickeln können.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden zahlreiche Kriterien geprüft. Dazu zählen unter anderem die Anstellungsverhältnisse und Qualifikationen der verantwortlichen Nachwuchstrainerinnen und -trainer, bestehende Schulkooperationen zur Umsetzung von Vormittagstrainingseinheiten sowie Konzepte zur individuellen Förderung besonders entwicklungsfähiger Talente. Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikats ist unter www.daikin-hbl.de/de/hbl/nachwuchs/das-jugendzertifikat einsehbar.

Proficlubs, die das Jugendzertifikat nicht beantragen oder nach Prüfung nicht erhalten, zahlen in einen Fonds ein. Die daraus generierten Mittel kommen Projekten zugute, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport insgesamt fördern. Dazu zählen unter anderem Trainersymposien, Treffen von Nachwuchskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie weitere Maßnahmen und Veranstaltungen zur nachhaltigen Entwicklung des Jugendhandballs.

Vergeben wird das Jugendzertifikat jährlich von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga. Grundlage für die Entscheidungen sind die Stellungnahmen des Zertifizierungsausschusses, dem Frank Bohmann (Geschäftsführer HBL GmbH), Jochen Beppler (Chef-Bundestrainer Nachwuchs, DHB) und Marie Küppers (Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH) angehören.

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