Neuverpflichtung von Alexandros Vasilakis

03/09 2014

Rückraum-Shooter Alexandros Vasilakis spielt ab sofort für die Gallier von der Alb

Bereits in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Minden hatte Bernd Karrer, Geschäftsführer des HBW Balingen-Weilstetten, angedeutet, dass der Verein intensiv den Spielermarkt sondiert und nach einem passenden Linkshänder Ausschau hält. Nur drei Tage später, kurz vor Beginn des Spieles gegen den THW Kiel, machte Karrer sein Versprechen war und präsentierte den begeisterten Fans in der Balinger Sparkassen mit Alexandros Vasilakis den neuen Gallier für den rechten Rückraum.

„Wir suchen einen Spieler, der zu uns in die Mannschaft passt und der uns sofort weiter bringen kann“, war die Kernaussage, sowohl von Karrer als auch von seinem Trainer Markus Gaugisch. Nach dem kurzfristigen Weggang von Gianluca Lima und der Verletzung von Yann Polydore, war Dragan Tubic der einzige der den rechten Rückraum besetzen konnte. Der fiel aber bereits gegen Melsungen auf Grund einer Muskelverletzung aus und seit Sonntag ist klar, dass der Serbe auch die nächsten vier Wochen pausieren muss.

„In dieser Situation half uns der gute Kontakt zu Niko Dourouklakis, über den wir den Kontakt zu Alexandros herstellen konnten“, freute sich Karrer, dass sich die guten Verbindungen bezahlt gemacht haben. „Vasilakis ist genau der Spieler, den wir jetzt brauchen und den wir uns gewünscht haben. Für uns ist er quasi die Stecknadel im Heuhaufen“, ist der HBW-Manager davon überzeugt, dass der Grieche für die Gallier auf jeden Fall eine Verstärkung sein wird. Es habe ihn immer geärgert, wenn bei anderen Mannschaften Spieler gespielt hätten, die einfachen Mal aus dem Rückraum auch ein einfaches Tor machen konnten und „jetzt freue ich mich richtig, dass wir so einen in unseren Reihen haben. Alexandros kennt die Bundesliga aus dem Effeff und kann auch unseren anderen Spielern, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen, mit Tipps zur Seite stehen“, hofft der HBW-Manager, dass Vasilakis bereits gegen Lübbecke auflaufen kann.

Der 35-Jährige Grieche hat beim HBW einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieben und hat bereits zehn Jahre auf höchstem Niveau in der Bundesliga gespielt. In der ewigen Torschützenliste steht der zwei Meter große Linkshänder mit 1407/44 Treffern immer noch auf Platz 37, obwohl er im März 2013 von Melsungen nach Frankreich wechselte und daher über ein Jahr nicht mehr in der Bundesliga auf Torjagd ging.

Auch HBW-Trainer Markus Gaugisch war sichtlich erleichtert, dass es mit der Verpflichtung von Vasilakis funktioniert hat. „Für uns war es in der momentanen Situation wichtig, dass wir einen Spieler verpflichten, der sofort bestimmte Qualitäten bringen muss, weil er keine Zeit hat, sich einzuspielen“, glaubt Gaugisch fest daran, dass Vasilakis genau der Spieler ist, der diese Qualität sofort auf die Platte bringen kann. „Wir haben mit Tubic den spielerischen Part und jetzt mit Vasilakis einen echten Shooter, den wir bisher nicht hatten“, bläst Gaugisch ins gleich Horn wie sein Geschäftsführer, dass er solche Spieler bisher nur gegen sich gehabt hätte „und jetzt haben wir einen auf unserer Seite“, grinste Gaugisch zufrieden. „Das war das Anforderungsprofil das wir hatten und ich bin sicher, dass sich Alex sehr schnell einleben wird“, baut der HBW-Coach voll und ganz auf die funktionierende Mannschaft, die sich für jedes Tor zerreiße und das werde Vasilakis zu hundert Prozent anstecken.

„Für die Abwehr haben wir mit Dennis Wilke und Dragan Tubic zwei Spieler, die auf der Halbposition decken können und damit kann sich Alex auf den Angriff konzentrieren und auf der Außenposition verteidigen“, sieht der HBW-Coach keine Probleme was sein Abwehrsystem anbelangt. „Das hatten wir ja schon im Auge, als wir Dennis wieder zurück nach Balingen holten. Wir wussten damals ja noch nicht, wen wir für die rechte Rückraumposition bekommen und deshalb war es uns schon damals wichtige, dass wir diese Abwehrposition mit Wilke besetzt konnten“, erklärte Gaugisch abschließend nochmal seine damaligen Gedankengänge. Jetzt hätte es sich bestätigt, dass man schon damals die richtige Entscheidung getroffen habe.

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