Vorbericht von Joachim Hausmann

Jung-Gallier wollen mit Sieg ins neue Jahr starten

Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II startet mit einem Heimspiel in das Spieljahr 2020, am Sonntag ist der TuS 04 Dansenberg zu Gast in der SparkassenArena. Das macht die Aufgabe keineswegs einfach: Zwar konnte die Doster-Truppe das Hinspiel auswärts knapp mit 29:28 gewinnen, doch inzwischen haben sich die Pfälzer am HBW II vorbei auf Platz 3 geschoben.  (Sonntag, 17 Uhr, SparkassenArena Balingen).

In der vergangenen Saison mussten sich die Jung-Gallier dem Gegner sowohl zuhause 27:28 als auch in Dansenberg mit 28:34 geschlagen geben, diese Rechnung ist somit beglichen. Doch der HBW-Coach hat höchsten Respekt vor dem kommenden Gegner: „Wir haben bisher gegen den TuS oft unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, hat Doster leidvoll in Erinnerung.

Im letzten Spiel des vergangenen Jahres hatte sich der HBW II mit einer Niederlage in Oppenweiler in kurze Weihnachtspause verabschiedet, zeigte zwar über weite Strecken auch eine ordentliche Leistung, so sah es auch der Trainer: „Grundsätzlich war ich mit dem Beginn zufrieden, nur die Konstanz fehlt mir noch. Einstellung und Moral haben gestimmt. Wir dürfen aber nicht so viele einfache Fehler machen, so leichtfertig mit den Chancen umgehen. Und in der Abwehr müssen wir noch kompakter und cleverer verteidigen.“ Für das Spiel am Samstag erwartet der Trainer eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft, „sonst wird es gegen ein Team wie Dansenberg schwer zu bestehen.“ Doster weiß um die Stärke des kommenden Gegners, der vor der Runde außer Torjäger Marc-Robin Eisel, der zu seinem Heimatverein nach Zweibrücken zurückgekehrt ist, keine signifikanten Abgänge zu verzeichnen hatte. „Sie haben eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, sind sehr spielstark. Die Achse mit Jan Claussen auf Rückraum links, Laurent Loic in der Mitte und Robin Egelhof auf rechts sowie Sebastian Bösing am Kreis und dem bundesligaerfahrenen Kevin Klier im Tor gehört zum Besten, was die dritte Liga zu bieten hat.“

Nichtsdestotrotz wollen die Jung-Gallier ungeachtet der hohen Hürde zuhause gegen die Pfälzer gewinnen, denn bisher ist man absolut im Soll: „Wir können frei aufspielen, der Druck ist nicht so groß.“ Das sollte der jungen Mannschaft helfen, unverkrampft aufzutreten und mit einem positiven Gefühl ins Spiel zu gehen. „Da wartet gleich ein großer Kracher auf uns“, weiß Coach Doster. „Doch die Herausforderung werden wir annehmen, wir wollen unbedingt mit einem guten Gefühl ins neue Jahr starten.“ Nach der kurzen Pause sind die Akkus wieder voll, kleinere Blessuren konnten ausgeheilt werden: „Die Jungs sind frisch, die Pause hat der Mannschaft gutgetan.“ Mit dem Neustart soll an die über weite Strecken des Jahres hervorragenden Leistungen angeknüpft werden, denn „2019 war spieljahrübergreifend ein unfassbar gutes Jahr für uns.“ Natürlich soll auch ein wenig Wiedergutmachung für Oppenweiler betrieben werden. Dazu „müssen wir zuhause alles reinschmeißen, die vermeidbaren Fehler abstellen und noch konzentrierter zu Werke gehen. Wir haben noch zu große Schwankungen in der Abwehr.“ Grundsätzlich sieht der Trainer seine Mannschaft aber auf dem richtigen Weg, der weiß, dass alle Spieler heiß sind, um auch 2020 die Fans mit tollen Leistungen und Ergebnissen zu begeistern.

 

Die Kadersituation hat sich dank der Pause entspannt, Jan Bitzer ist nach seinem Daumenbruch wieder dabei. Und auch alle anderen Spieler sind fit. Der Einsatz der A-Jugendlichen entscheidet sich ganz kurzfristig.

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