Gelungenes Nationalmannschaftsdebüt von Herth
Nationalmannschaftsdebüt Benjamin Herth

Beim 28:20 (14:10) Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Weißrussland feierte Benjamin Herth vom HBW Balingen+Weilstetten ein gelungenes Debüt in der deutschen Handball- nationalmannschaft.
Das Länderspiel in Hamm gab, im Rahmen eines Doppelspieltages gegen Weißrussland, einigen Spieler die Möglichkeit sich dem Bundestrainer Heiner Brand kurz vor der EM zu präsentieren. Im Wechsel mit seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Martin Strobel führte er das DHB-Team auf der Mittelposition. Kurz nach seiner Einwechslung nahm er sich eine Wurfchance und konnte gleich seinen ersten Treffer im Dress der Nationalmannschaft erzielen. Nachdem die etatmäßigen 7-Meter Kandidaten Jansen und Klein den Ball nicht im weißrussischen Tor unter bringen konnten, nutzte Herth seine Chance und stellte seine Qualität als sicherer Schütze unter Beweis. „Wir freuen uns für Benni, ich denke er hat ein gutes Debüt gezeigt. Weiterhin sind wir stolz, einen weiteren Nationalspieler aus Reihen des HBW hervorgebracht zu haben“, war Geschäftsführer Benjamin Chatton zufrieden mit seinem Schützling.
Herth konnte bei seinem ersten Einsatz zwei Tore zum Erfolg der Nationalmannschaft beitragen und somit beim 28:20 Sieg ein gelungenes Debüt feiern. Herth, der aus der HBW-Jugend den Weg über die zweite Mannschaft in den Bundesligakader geschafft hat, bezeichnete seine Nominierung als „Leckerbissen und zusätzliche Motivation“.
Direkt nach dem Abfiff machte sich der 24-jährige DHB-Debütant auf den Heimweg in den Zollernalbkreis, um sich mit Trainer und Mannschaft auf das wichtige Auswärtsspiel in Düsseldorf vorzubereiten. „Es war schön dabei gewesen zu sein, aber ab sofort steht der Fokus eindeutig auf unser Auswärtsspiel in Düsseldorf“, machte Herth schon kurz nach dem Spielende deutlich.
Im Bundesligakader des HBW stehen neben Benjamin Herth mit Dennis Wilke, Sascha Ilitsch, Klaus Schuldt, Sven Grathwohl und Felix König einige Spieler auf dem Sprung in den Bundesligakader oder haben ihn schon erreicht. „Ich denke, dass der HBW eine gute Plattform für junge, besonders junge deutsche Spieler ist, um sich in der stärksten Liga der Welt nicht nur zu zeigen, sondern auch zu etablieren“, zeigt Chatton die Philosophie des HBW auf. Wobei der Geschäftsführer auch verdeutlicht, dass der Sport keine klassischen Grenzen zieht. „Durch unsere geographische Lage sind auch Talente aus Frankreich, Österreich oder der Schweiz in unserem Einzugsgebiet, welches im Kern natürlich Baden-Württemberg ist.“
Für das nächste Heimspiel gegen die HSG Wetzlar sind noch Stehplatzkarten im freien Verkauf. Dadurch dass die HSG ihr Gastkontingent nicht abgerufen hat, sind auch wieder Sitzplatzkarten zu haben. Anpfiff ist am 09.12.2009 um 19:15 Uhr in der SparkassenArena.
















