Vorbericht des HBW-Pressedienstes

Nach der kurzen Pause bei GWD Minden zu Gast

Nach der kurzen Länderspielpause geht es mit Vollgas in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit dem 11. Spieltag weiter. Nach dem schon fast sensationellen Heimsieg gegen die Füchse Berlin müssen die Gallier am Sonntagnachmittag beim Tabellenzwölften in Minden antreten. Spielbeginn in der Mindener Kampa Halle ist um 16 Uhr. Die Partie steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Martin Thöne und Marijo Zupanovic (Lilienthal / Berlin).

Die knapp zweiwöchige Pause haben die Gallier hauptsächlich zur Regeneration und zum Auftanken der Kraftreserven genutzt. Nach den letzten, doch kräftezehrenden Partien gab es für die physiotherapeutische Abteilung einige Blessuren zu behandeln. Da kam die spielfreie Zeit gerade recht, um alles gründlich auszukurieren. Auch Vladan Lipovina und Filip Taleski sind unverletzt von ihren Länderspieleinsätzen zurückgekommen und sollte bis zum Spiel am Sonntagnachmittag nicht noch etwas Unvorhergesehenes passieren, wird Trainer Jens Bürkle mit seinem kompletten Kader nach Minden fahren. An der Weser werden sie von einer spiel- und kampfstarken Mannschaft erwartet, die im Verlauf der Saison bisher allerdings erst zwei Mal zu Hause punkten konnte. Am fünften Spieltag hatten Die Eulen aus Friesenheim das Nachsehen und zwei Wochen später behielt Minden im Ostwestfalen-Derby gegen Lemgo-Lippe die Oberhand. Auswärts ist es für die Grün-Weißen bisher besser gelaufen und daher stehen sie mit 9:11 Punkten auch zwei Tabellenplätze vor den Gallier.

Diesen Abstand möchten die Schwaben am Sonntag verkürzen. Sie konnten bislang auswärts zwar noch nicht punkten, haben aber vor allem zuletzt in Leipzig einen ganz, ganz starken Eindruck hinterlassen und sind nur knapp gescheitert. „Wir waren bis zum Schluss gut unterwegs und auf Siegeskurs“, war Chef-Trainer Jens Bürkle mit der zuletzt auswärts gezeigten Leistung sehr zufrieden und der Sportwissenschaftler sieht seine Mannschaft durchaus in der Lage in Minden zu punkten. Gegen die körperlich sehr intensiv verteidigende 6/0-Abwehr hat sich der HBW-Coach ein paar Lösungen einfallen lassen und er hat seine Mannschaft auch auf das schnelle Umschaltspiel der Mindener vorbereitet. Im Angriff sollten sich die Gallier so gut wie keine Ballverluste leisten, denn die bestraft GWD gnadenlos und mit großer Sicherheit. Im Tempogegenstoß hat der Tabellenzwölfte eine Erfolgsquote von fast 90 Prozent. Mit ihrer Abwehr, vor allem gegen die Halbpositionen gelingt es den Ostwestfalen immer wieder Abspiele zu unterbinden und Bälle zu „klauen“. Aus denen machen sie fast immer die sogenannten einfachen Tore, die am Ende aber spielentscheiden sein können.

Gut vorbereitet werden sich die Gallier bereits am Samstag auf den Weg an die Weser machen. Unterwegs wird nochmals trainiert, bevor es dann endgültig weiter Richtung Minden geht. Wenn bis dahin alles so läuft wie bisher, wird erstmals nach neumonatiger Verletzungspause auch Mannschaftskapitän Martin Strobel wieder mit dabei sein. Ob er in der Kampa Halle aber überhaupt schon zum Einsatz kommt, werden vor allem die bis dahin noch anstehenden Trainingseinheiten, aber auch der Spielverlauf zeigen. Für den Spielmacher geht es am Wochenende primär vor allem darum, wieder das Gefühl zu bekommen, mit dabei zu sein; mal wieder mit der Mannschaft einzulaufen und sie zu unterstützen.

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