Vorbericht des HBW-Pressedienstes

26.02.2010

Schwere Aufgabe im Hexenkessel von Teningen

Ob Spielmacher Stocker spielen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden

von Melanie Zahner

Auf ein regelrechtes Liga-Urgestein trifft der HBW II am Samstag in der Jahn-Ludwig-Halle in Teningen. Bereits seit der Vereinsgründung 1972 spielt die erste Mannschaft in den oberen Ligen mit und konnte letztes Jahr sogar die 25-Jährige Regionalligazugehörigkeit feiern. „Zwar stehen die Teninger momentan auf dem achten Tabellenplatz, doch von der Besetzung müssten sie eigentlich um den Aufstieg spielen“, will der Balinger Coach Ecki Nothdurft der Tabelle keine Bedeutung bei messen.

Nach dem Sieg über die SG LVB Leipzig dürfte die Nothdurft-Sieben mit Selbstvertrauen in den Breisgau reisen. Das werden sie auch brauchen, denn ein fanatisches Publikum verwandelt die Jahn-Ludwig-Halle in einen wahren Hexenkessel, in dem es nicht leicht ist zu bestehen. „Bisher kann ich mich erinnern nur einmal in Köndringen gewonnen zu haben. Das war mit Gummersbach im Pokal“, sinniert Ecki über seine bisherige Bilanz im Südbadischen. „Es war immer das gleiche. Die Heimspiele gewonnen und die Auswärtsspiele dann verloren“, so der Diplomsportlehrer weiter.

Damit spricht auch in diesem Fall die Statistik gegen den Balinger Bundesliga-Nachwuchs. Denn auch sie haben das Hinspiel mit 32:27 relativ früh für sich entschieden. Das Team von Trainer Wolfgang Ehrler geht zu dem mit ordentlichem Rückenwind in die Partie. Gegen die Pirnaer Lokomotive gelang es der SG einen Punkt aus der Sächsischen Schweiz mit ins Drei-Länder-Eck zu nehmen, welcher fast wie der Titel bejubelt wurde, berichtete die Badische Zeitung. „Wir haben sehr schnell ins Spiel gefunden und konnten durch gutes Abwehrverhalten überzeugen, einfach klasse wie sich die Jungs noch den Punkt geholt haben“, bilanzierte der hochzufrieden SG-Trainer Wolfgang Ehrler nach der Partie. Ein gelungenes Debüt feierte auch der französische Neuzugang Vincent Stranget, welcher in Pirna sein erstes Tor im SG-Dress erzielte.

Mit Christian Hefter haben die Breisgauer den Torschützenkönig der Regionalliga-Süd in ihren Reihen. „Er ist seit Jahren der überragende Shooter der Liga. Außerdem ist in Köndringen jede Position qualitativ gleich gut doppelt besetzt“, unterstreicht Nothdurft die personelle Überlegenheit der Gastgeber. Angesichts so viel Personalluxus könnte der Balinger Coach glatt neidisch werden, denn neben Matthias Stocker laborieren nun auch noch Simon Flockerzie und Keeper Paul Bar an einer Grippe. Ihr Einsatz entscheidet sich wohl eher kurzfristig. Hinzu kommt, dass das absolute Spitzenspiel der A- Jugend gegen Schmiden/Öffingen, welches ursprünglich auf den Sonntag terminiert war, auf Samstagnachmittag vorverlegt wurde. Damit werden die A-Jugendspieler erneut der Doppelbelastung von zwei Spielen hintereinander und dem hinzukommenden Terminstress ausgesetzt sein. Aufgrund der Brisanz des A-Jugendspiels können sie nicht, wie zuletzt, etwas geschont werden, sondern müssen vollen Einsatz zeigen. „Wenn Simon Flockerzie ausfällt wäre das in Köndringen richtig bitter, denn meine anderen Kreisläufer Felix Euchner und Christoph Foth sind A-Jugendspieler“, macht Ecki die Besetzung dieser Position, vor allem im Abwehrverband große Sorgen. „Wir gehen hin und versuchen frech aufzutreten, der Druck liegt bei Köndringen. In der hektischen Atmosphäre gilt es kühlen Kopf zu bewahren, nicht dass wir überrannt werden“, möchte der Balinger Coach ein Déjà-Vu vom Auswärtsspiel bei den Junglöwen vermeiden.

Vorbericht des HBW-Pressedienstes

26.02.2010

Schwere Aufgabe im Hexenkessel von Teningen

von Melanie Zahner

Auf ein regelrechtes Liga-Urgestein trifft der HBW II am Samstag in der Jahn-Ludwig-Halle in Teningen. Bereits seit der Vereinsgründung 1972 spielt die erste Mannschaft in den oberen Ligen mit und konnte letztes Jahr sogar die 25-Jährige Regionalligazugehörigkeit feiern. „Zwar stehen die Teninger momentan auf dem achten Tabellenplatz, doch von der Besetzung müssten sie eigentlich um den Aufstieg spielen“, will der Balinger Coach Ecki Nothdurft der Tabelle keine Bedeutung bei messen.

Nach dem Sieg über die SG LVB Leipzig dürfte die Nothdurft-Sieben mit Selbstvertrauen in den Breisgau reisen. Das werden sie auch brauchen, denn ein fanatisches Publikum verwandelt die Jahn-Ludwig-Halle in einen wahren Hexenkessel, in dem es nicht leicht ist zu bestehen. „Bisher kann ich mich erinnern nur einmal in Köndringen gewonnen zu haben. Das war mit Gummersbach im Pokal“, sinniert Ecki über seine bisherige Bilanz im Südbadischen. „Es war immer das gleiche. Die Heimspiele gewonnen und die Auswärtsspiele dann verloren“, so der Diplomsportlehrer weiter.

Damit spricht auch in diesem Fall die Statistik gegen den Balinger Bundesliga-Nachwuchs. Denn auch sie haben das Hinspiel mit 32:27 relativ früh für sich entschieden. Das Team von Trainer Wolfgang Ehrler geht zu dem mit ordentlichem Rückenwind in die Partie. Gegen die Pirnaer Lokomotive gelang es der SG einen Punkt aus der Sächsischen Schweiz mit ins Drei-Länder-Eck zu nehmen, welcher fast wie der Titel bejubelt wurde, berichtete die Badische Zeitung. „Wir haben sehr schnell ins Spiel gefunden und konnten durch gutes Abwehrverhalten überzeugen, einfach klasse wie sich die Jungs noch den Punkt geholt haben“, bilanzierte der hochzufrieden SG-Trainer Wolfgang Ehrler nach der Partie. Ein gelungenes Debüt feierte auch der französische Neuzugang Vincent Stranget, welcher in Pirna sein erstes Tor im SG-Dress erzielte.

Mit Christian Hefter haben die Breisgauer den Torschützenkönig der Regionalliga-Süd in ihren Reihen. „Er ist seit Jahren der überragende Shooter der Liga. Außerdem ist in Köndringen jede Position qualitativ gleich gut doppelt besetzt“, unterstreicht Nothdurft die personelle Überlegenheit der Gastgeber. Angesichts so viel Personalluxus könnte der Balinger Coach glatt neidisch werden, denn neben Matthias Stocker laborieren nun auch noch Simon Flockerzie und Keeper Paul Bar an einer Grippe. Ihr Einsatz entscheidet sich wohl eher kurzfristig. Hinzu kommt, dass das absolute Spitzenspiel der A- Jugend gegen Schmiden/Öffingen, welches ursprünglich auf den Sonntag terminiert war, auf Samstagnachmittag vorverlegt wurde. Damit werden die A-Jugendspieler erneut der Doppelbelastung von zwei Spielen hintereinander und dem hinzukommenden Terminstress ausgesetzt sein. Aufgrund der Brisanz des A-Jugendspiels können sie nicht, wie zuletzt, etwas geschont werden, sondern müssen vollen Einsatz zeigen. „Wenn Simon Flockerzie ausfällt wäre das in Köndringen richtig bitter, denn meine anderen Kreisläufer Felix Euchner und Christoph Foth sind A-Jugendspieler“, macht Ecki die Besetzung dieser Position, vor allem im Abwehrverband große Sorgen. „Wir gehen hin und versuchen frech aufzutreten, der Druck liegt bei Köndringen. In der hektischen Atmosphäre gilt es kühlen Kopf zu bewahren, nicht dass wir überrannt werden“, möchte der Balinger Coach ein Déjà-Vu vom Auswärtsspiel bei den Junglöwen vermeiden.

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