Vorberichte aus der örtlichen Presse
Vorbericht des HBW-Pressedienstes
01.10.2009
von Pia Snackers
Das Abenteuer Regionalliga ist für die Mannschaft um Trainer Eckard Nothdurft gut angelaufen. Nach drei Spielen hat sich der die Balinger Nachwuchsmannschaft gut in der neuen Liga eingelebt und kann mit nur einer Niederlage einen guten Start vorweisen.
Ganz anders beim nächsten Gegner. In drei Spielen hat der TSV Deizisau drei Niederlagen kassiert. Zwar sprach Trainer Steffen Rost von einer sehr zufriedenen Leistung seiner Mannschaft. Für einen Sieg hat es dennoch nicht gereicht.
In den letzten Spielen hatten die Deizisauer zu oft Probleme im Angriff. Vor allem die Jungen Spieler des TSV sind noch nicht richtig integriert. Vor allen ihnen will Trainer Rost und der TSV noch die Zeit geben, die sie benötigen, um in der dritthöchsten Liga anzukommen. Allerdings sind sich alle darüber im Klaren, dass sie irgendwann Punkte holen müssen und da scheint der Aufsteiger aus dem Schwäbischen gerade Recht zu kommen. Dass die Deizisauer Regionalliganiveau haben, haben sie vor allem gegen Zweitligaabsteiger Oftersheim/Schwetzingen unter Beweis gestellt. Gegen die erfahrenen Südbadener hat der TSV mehrmals deutlich geführt. Am Ende fehlte es lediglich an der notwendigen Cleverness, um den Sack endgültig zuzumachen. Das möchten die Jungs von Trainer Rost gegen den Aufsteiger besser machen.
Trotz des sehr guten Starts in die Saison mit 4:2 Punkten, sieht Balingens Coach Ecki Nothdurft die Lage seiner Jungs äußerst nüchtern: „Unsere Chancen sind immer die gleichen – wir haben keine. Trotzdem werden wir versuchen, auch gegen Deizisau unsere Leistung abzurufen und dann schauen wir, was für einen Verlauf das Spiel nimmt"
Besonderen Respekt zollt Nothdurft dem Deizisauer Torhüter Timo Rapp und Benjamin Fritz auf der linken Rückraumposition. „An einem guten Tag, kann der einen Gegner im Alleingang abschießen“, warnte Nothdurft vor dem wurfgewaltigen Rückraumshooter der Gastgeber. Auch Kreisläufer Dennis Prinz würde zu den besten auf seiner Position gehören, sieht der Trainer des Balinger Bundesliganachwuchses viel Arbeit auf seine Abwehr zukommen.